Eingewöhnung
Die Gestaltung der Eingewöhnung orientiert sich an dem Modell von INFANS. Jedes neue Rabennestkind unter drei Jahren bekommt speziell für die Eingewöhnungszeit eine „Bezugserzieherin“. Diese Erzieherin ist in der Anfangszeit die Hauptbezugsperson in der Einrichtung für das Kind. Der Einstieg in die Kita ist für die kleinen Kinder mit vielen neuen Eindrücken verbunden. Um in dieser Situation das Gefühl von Sicherheit und Vertrauen zu spüren, ist eine konstante Bezugsperson von großer Bedeutung für das Eingewöhnen in die Gruppe. Für die Eltern ist sie die erste Ansprechpartnerin bei Fragen oder Informationen aus dem Kita - Alltag. Die Eltern erleichtern ihrem Kind den Eingewöhnungsprozess in den Rabennestalltag, indem sie es zu Beginn für einige Tage begleiten. Die bloße Anwesenheit genügt, um für das Kind eine sichere Rückzugsmöglichkeit zu schaffen, wenn es sich überfordert fühlt. Die Länge der Eingewöhnungszeit ist individuell unterschiedlich, aber in der Regel nicht länger als maximal drei Wochen. Die Eingewöhnungszeit ist abgeschlossen, wenn die Bezugserzieherin das Kind im „Ernstfall“ trösten kann. Die pädagogischen Mitarbeiterinnen Die intensive Teamarbeit ist die Voraussetzung für das gute Gelingen des Rabennestalltags. Dazu tragen u.a. auch die wöchentlichen Teambesprechungen bei. Die Mitarbeiterinnen verfügen seit vielen Jahren über große Erfahrung in der Arbeit in altersgemischten Gruppen für Kinder ab 4 Monaten. Das Rabennestteam ist stets interessiert an pädagogischer Vielseitigkeit und tauscht sich untereinander über persönliche Fähigkeiten und Kenntnisse aus. Durch diverse Fort- und Weiterbildungen bringt jede aus dem Team ihre Erfahrungen in die Kita ein, dazu zählen z.B. „pädagogisches Arbeiten in der kleinen altersgemischten Gruppe“, „Entspannungspädagogik“, „Psychomotorik“ u.a... Aber auch neue Angebote zu Themen wie Tanzen, Spielen, Singen, ... etc. mit Kindern werden immer wieder wahrgenommen und Fertigkeiten vertieft, um den Alltagssituationen gerecht zu werden. Zusammenarbeit mit Eltern und Familien Für die Bildungs- und Erziehungsarbeit ist die kontinuierlichen Abstimmung und Zusammenarbeit mit den Eltern unentbehrlich. Im Sinne einer Erziehungspartnerschaft werden Eltern im Rabennest als Expert/innen für die Kinder, ihre Interessen und ihre Entwicklung betrachtet. Von besonderer Bedeutung ist die Zusammenarbeit mit der Familie, weil die Abstimmung im pädagogischen Handeln für Kinder in den ersten Lebensjahren eine Voraussetzung für das Gelingen von Bildung und Erziehung darstellt. Bereits im Rahmen des Aufnahmeverfahrens findet ein intensiver Austausch mit den Eltern statt. Dabei wird u.a. auch die Eingewöhnungsphase intensiv vorbereitet. Zur Elternmitwirkung gibt es im Rabennest auch die im Kinderbildungsgesetz vorgeschriebenen Gremien. Daneben werden den Eltern verschiedene Formen des Informationsaustausches angeboten. Neben den „Tür- und Angelgesprächen“, die sich während der Bring- und Abholzeit ergeben, gibt es regelmäßig die Möglichkeit, mit einer Erzieherin über die Entwicklung, aktuelle Lebenssituationen oder eventuelle Probleme des Kindes zu sprechen. Zu den pädagogischen Elternabenden ist die gesamte Elternschaft eingeladen. Das Team bereitet aktuelle Themen vor, die die Eltern informieren und sie aktiv mit einbeziehen. Da eine Elterninitiative Träger der Einrichtung ist, sind die Eltern in alle wesentlichen Belange der Einrichtung eng eingebunden.